Archiv für die Kategorie 'OV Müllheim-Neuenburg'

Müllheim: Themenabend Atomkraft

In der Reihe der besondere Film zeigt das Kino-Müllheim

Die Wolke von Gregor Schnitzler

m Dienstag, den 4. Mai 2010,

um 20.00 Uhr, im Kino in Müllheim

Im Anschluss an den Film folgt eine Diskussion mit Axel Mayer, BUND Regionalgeschäftsführer und Vorstandsmitglied bei TRAS und Bärbl Mielich MdL.

In Zusammenarbeit mit Bündnis 90/Die Grünen, OV Müllheim-Neuenburg und Umgebung.

Zum Inhalt des Films:

In einem kleinen hessischen Städtchen heulen die Sirenen. Das Unfassbare ist geschehen. In dem Atomkraftwerk in der Nähe hat sich ein schwerer Unfall ereignet, bei dem eine bedeutende Menge hoch radiaktiver Substanzen entweicht.
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Erstellt am Donnerstag, 29. April 2010
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Müllheim tritt dem TRAS bei

Tras, der trinationale Atomschutzverband, hat ein neues Mitglied: Der Gemeinderat stimmte am Mittwoch zu, dass die Stadt Müllheim dem Verein beitritt und ihn damit bei seinem Engagement gegen Atommeiler wie in Fessenheim unterstützt. Damit ging ein langes Ringen aufgrund eines Antrags der Alternativen Liste Müllheim (ALM) zu Ende – unter dem Applaus von etwa 30 Bürgern, die bei der Sitzung anwesend waren.

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Wir freuen uns mit der Alternativen Liste Müllheim und den Müllheimer Grünen über diesen Erfolg im Kampf gegen die Atomkraft am Oberrhein!

Erstellt am Freitag, 23. Oktober 2009
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Di., 27.10.2009: Vom Militärpakt zum Kriegspakt: Die neue Nato und die ersten Kriege

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Uli Cremer, Buchautor und Mitbegründer der Grünen Friedeninitiative. Er beleuchtet in seinem Vortrag kritisch die in den 1990er Jahren entwickelte neue Nato-Strategie, die u. a. weltweite Interventionen zur Durchsetzung der westlichen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen vorsieht. Dabei wird sich Uli Cremer besonders mit dem Krieg in Afghanistan befassen.

»Während die ›alte NATO‹ völlig auf den Warschauer Pakt fixiert war, ist die Neue Nato für offensive Kriegsführung, also Militärinterventionen in aller Welt konzipiert«, schreibt Uli Cremer in seinem neuesten Buch »Die Neue NATO: die ersten Kriege«, das von Christian Ströbele in seinem Vorwort als »Standardwerk über die Nato« bezeichnet wird.

Am Dienstag, 27. Oktober, um 20.00 Uhr im Konferenzraum 1 im Bürgerhaus Müllheim.

Veranstalter: Bündnis 90 / Die Grünen, OV Müllheim-Neuenburg und Umgebung.

Uli Cremer war als GRÜNER Friedenspolitiker bis 1999 Sprecher des Fachbereichs Außenpolitik, gründete die GRÜNE Anti-Kriegsinitiative gegen den Kosovo-Krieg und organisierte gemeinsam mit Christian Ströbele und Annelie Buntenbach den parteiinternen Widerstand gegen den Kriegskurs. Die von ihm 2007 initiierte GRÜNE Friedensinitiative ist Teil der Bewegung gegen den Afghanistan-Krieg. 1998 veröffentlichte er bei VSA das Buch »Neue NATO – neue Kriege?«

Erstellt am Dienstag, 6. Oktober 2009
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OV Müllheim-Neuenburg: Keine Militäraufmärsche in Müllheim – Sa., 27. Juni 2009: Fest für den Frieden

Der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen protestiert gegen den geplanten Marsch von 1500 bewaffneten Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade am Samstag, den 27. Juni 2009 durch die Straßen von Müllheim.

»Militäraufmärsche, Appelle und andere militärische Veranstaltungen im öffentlichen Raum sind Machtdemonstrationen, wie sie von autoritären und diktatorischen Regimen genutzt werden. In einem demokratischen Rechtsstaat ist dafür kein Platz«, so Dora Pfeifer-Suger und Ulrike Liebisch von den Müllheimer Grünen. Die militärischen Machtdemonstrationen wecken vor allem Erinnerungen an die schlimmen Zeiten in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. »Auf was soll die Bevölkerung durch öffentliche Aktionen wie Appelle und Märsche vorbereitet werden?« fragen die Grünen. »Auf einen neuen Militarismus, vielleicht nach den Vorstellungen von Innenminister Schäuble?« Manch einer Bürgerin oder einem Bürger wird da ein kalter Schauer den Rücken herunter laufen.

Allein die Tatsache, dass der Hartmannsweilerkopf als Ausgangspunkt für einen Sternmarsch genutzt wird, zeige, dass führende Militärs offensichtlich nichts aus den katastrophalen Folgen der zwei Weltkriege gelernt haben, so die Müllheimer Grünen. Etwa dreißigtausend Soldaten sind in den sinnlosen Kämpfen um diesen einen Berggipfel gefallen. Hinter dieser abstrakt anmutenden Zahl stehen dreißigtausend Einzelschicksale, dreißigtausend meist junger Menschen, die ihr Leben nicht leben konnten, weil sie strategischen Machtspielen geopfert wurden. »Der Hartmannsweilerkopf ist ein Ort der Besinnung, des Gedenkens und der Trauer, diesen als Start für einen Sternmarsch anlässlich eines militärischen Jubiläums zu missbrauchen ist Zynismus pur«.

»Dies wäre bereits der zweite Militäraufmarsch in Müllheim innerhalb eines halben Jahres. Wir fordern die Deutsch-Französische Brigade auf, diese Art von Machtdemonstration in der Öffentlichkeit zu unterlassen. Das Kasernengelände ist groß genug, so dass militärische Zeremonien und Aufmärsche dort abgehalten werden können, wenn sie denn unbedingt sein müssen«, so Dora Pfeifer-Suger. »Der öffentliche Raum gehört dem zivilen Leben. Auch wenn Bürgermeister Dr. Lohs wohl gefallen an den Militäraufmärschen gefunden hat, fordern wir ihn auf, diese in der Öffentlichkeit zu unterbinden«.

Friedlicher Protest gegen den Militäraufmarsch: Samstag, 27.6., 7.30 Uhr, Werderstraße/Moltkestraße, Müllheim – weitere Informationen zur Aktion (BZ) – Wir wollen dieser Machtdemonstration friedlichen Protest in Form eines Straßenfest entgegensetzen und zeigen, dass wir die Militarisierung des zivilen Raums nicht einfach hinnehmen werden. Wir brauchen Euch alle dazu. Bitte kommt an diesem Samstag ab 7.30 Uhr in die Werderstraße, mit. Pace-Fahnen, Transparente, Blumen, Pappnasen, Luftballons.

Erstellt am Donnerstag, 18. Juni 2009
Kategorie: In Text & Bild, OV Müllheim-Neuenburg, Termin & Ort | 10 Kommentare »

Sagt »Nein«! – offener Brief des OV Müllheim-Neuenburg an die grüne Bundestagsfraktion

Wir dokumentieren nachfolgend den offenen Brief des Ortsverbands Müllheim-Neuenburg an die grüne Bundestagsfraktion zur Abstimmung über ISAF.

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Bündnis 90 / Die Grünen, Ortsverband Müllheim-Neuenburg und Umgebung

Müllheim, den 13.Oktober 2008

Sagt »NEIN«!

Einen Krieg zu beenden ist schwieriger, als ihn zu beginnen

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir bitten Euch dringend, bei den anstehenden Abstimmungen über die Fortführung bzw. Ausweitung der Bundeswehrmandate in Afghanistan klar Position zu beziehen und dem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan die Zustimmung zu verweigern.

Eine tatsächliche Strategiewende in Afghanistan, weg von der militärischen Strategie hin zur zivilen Konfliktlösung und humanitären Hilfe, wird nur möglich werden, wenn aus dem Bundestag klare Signale dafür kommen. Geschieht dies nicht, wird es bei Lippenbekenntnissen bleiben. Hier ist ein klares Nein notwendig. Alles andere wäre ein weiter so mit Fragenzeigen.

Damit wäre niemandem geholfen. Am allerwenigsten der afghanischen Bevölkerung. Die Menschen in Afghanistan sehnen sich nach Frieden, sie brauchen Frieden, um leben zu können. Die militärische Einmischung des Westens hat den Krieg angeheizt. Frieden zu schaffen mit militärischen Mitteln ist ein Widerspruch in sich. Dass dies nicht gelingen kann beweist die zunehmend eskalierende Situation in Afghanistan. Täglich sterben Frauen, Kinder und Männer bei Kampfhandlungen, werden Opfer ihrer »Befreiung«, dies sie vielleicht gar nicht in der vom Westen angestrebten Form wollen. Die ganze Region ist ein Pulverfass, in der mehre Lunten brennen. Leicht könnte der Krieg die ganz Region erfassen, eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes, auch für Europa.

Es ist schwierig, die Büchse der Pandora wieder zu schließen, wenn sie einmal geöffnet ist. Die klare Forderung nach einem Abzug der Bundeswehr und eine gleichzeitige Ausweitung der humanitären Hilfe inklusive des Ausbaus der Polizeiausbildung wären ein klares Signal und ein erster Schritt. Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan muss vorbereitet und organisiert sein. Ohne ein klares »Nein« bei den Abstimmungen wird es aber keine Vorbereitung zum Abzug, also keine Exit-Strategie geben. Statt dessen werden mehr Soldaten nach Afghanistan geschickt, Deutschland wird immer mehr in den Konflikt hineingezogen und der Krieg eskaliert und bringt immer mehr Verderben über die Menschen, die dort leben.

Herzliche Grüße

Dora Pfeifer-Suger
Ulrike Liebisch

Erstellt am Mittwoch, 22. Oktober 2008
Kategorie: Meinung & Debatte, OV Müllheim-Neuenburg | Kommentieren »

Do., 29.5.2008: »Grünes Grundeinkommen« in Müllheim

Der Ortsverband Müllheim-Neuenburg von Bündnis 90/Die Grünen lädt herzlich ein zur Vorstellung, Information und Diskussion zum Thema Grünes Grundeinkommen – ein zukunftsorientiertes Sozialstaatskonzept.

Thomas Poreski
Thomas Poreski bei der grünen Regionalkonferenz
zum Grundeinkommen, 2007, Foto: tillwe, Lizenz

Am Donnerstag, den 29. Mai 2008
um 20.00 Uhr

im Bürgerhaus Müllheim, kleiner Konferenzsaal (Eingang durch das Restaurant).

Vorgestellt wird das Konzept für ein Grünes Grundeinkommen von Thomas Poreski, Leiter der AG Grundeinkommen und Mitglied der grünen Bundeskommission zur Zukunft der sozialen Sicherung.

Das »Grüne Grundeinkommen« ist nicht einfach ein Ersatz für Hartz IV, sondern ein zukunftsorientiertes Sozialstaatskonzept, das Chancen- und Verteilungs- und Zukunftsgerechtigkeit in einen vernetzten Zusammenhang stellt. Adressaten sind nicht nur Erwerbslose, sondern ebenso Bezieherinnen von kleinen und mittleren Einkommen, Haushalte mit Kindern, Menschen in Ausbildung und Studierende, Menschen mit unstetigen und brüchigen Erwerbsverläufen und kleine Selbständige. Das Konzept des »Grünen Grundeinkommens« wurde auf dem Landesparteitag der baden-württembergischen Grünen in Heilbronn im Oktober 2007 beschlossen.

Erstellt am Dienstag, 20. Mai 2008
Kategorie: OV Müllheim-Neuenburg, Termin & Ort | Kommentieren »