Europawahl 2009: Ergebnisse liegen vor
Das vorläufige Endergebnis für die Europawahl für den Kreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt inzwischen vor (Gesamtergebnis 2009 im Vergleich zu 2004, Ergebnisse aus den Kreisgemeinden).
Demnach haben Bündnis 90/Die Grünen 18,7 % erreicht (2004: 18,9 %) und sind damit im Landkreis bei der Europawahl wie bereits 2004 zweitstärkste Kraft vor der SPD (16,8 %, -1,1) und nach der CDU (38,1 %, -8,3) geworden. Damit können wir sehr zufrieden sein. Herzlichen Dank für das Vertrauen in Bündnis 90/Die Grünen!
Beste »grüne« Europawahl-Gemeinde wurde übrigens Au – hier haben wir 29,6 % der Stimmen erreicht und liegen nur um drei Stimmen hinter der CDU.
Das bundesweite Endergebnis liegt aktuell noch nicht vor, den Hochrechnungen zufolge sind etwa 11,5 – 12 % zu erwarten. Auch das ist ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis, das dazu beiträgt, Europa grüner zu machen. Auch in anderen Ländern Europas wie Frankreich, Großbritannien, Niederlande und Griechenland konnten die grünen Parteien deutlich zulegen.
Ein besonderer Glückwunsch gilt Franziska Brantner, die auf Listenplatz 11 kandidierte und damit der neuen Europafraktion der Grünen angehören wird, und deren ersten grünen Schritte in unserem Kreisverband stattfanden. Alles Gute in Brüssel und Straßburg, Franziska!
Gespannt sind wir nun auf die Ergebnisse der Kreistags- und Gemeinderatswahlen, mit denen im Lauf des Montags zu rechnen ist.
P.S.: Übersicht der bereits ausgezählten Gemeinderatswahlen bei der Badischen Zeitung.
P.P.S: Das grüne Bundesergebnis sind nun 12,1 % und 14 Sitze (+1) – darüber freuen wir uns. Wer für alle Gemeinden Südbadens genau sehen will, wie die Europawahl 2009 im Vergleich zur letzten Wahl lief, findet übrigens inzwischen Tabellen bei der Badischen Zeitung (oder kann für jede Gemeinde beim Statistischen Landesamt nachschauen).



Montag, 8. Juni 2009 um 18:39
Herzlichen Glückwunsch aus dem Wendland.
Hier hat Rebecca Harms ein Traumergebnis von 29 % erreicht.
Montag, 8. Juni 2009 um 19:05
@Renago: die Europawahlkarte beim Bundeswahlleiter macht das ganz deutlich – da gibt’s einen fetten grünen Fleck an Niedersachsens Ostrand. Herzlichen Glückwunsch zurück ins Wendland!